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Imke Folkerts Preis

Imke Folkerts hieß die Großmutter von David Fokke Folkerts, dem Stifter des Kunstpreises. Sie lebte im einfachen Landarbeiter-Milieu mit ihrem Ehemann Fokke in Upleward. Nach der Geburt von vier Kindern verlor sie in noch jungen Jahren ihren Ehemann durch einen Unfall. Ein schwieriges und entbehrungsreiches Leben begann, das auch die Kinder prägte.
Der Kunstpreis trägt seinen Namen zu ihrem Angedenken auf Wunsch ihres ältesten Enkels. Er wird alle zwei Jahre im Rahmen der Greetsieler Woche verliehen.

Der Imke Folkerts Preis war im Jahr 2009 mit 5.000 Euro dotiert.

Im Jahr 2009 wurden etwa 200 Werke eingesandt. Der Arbeitskreis Greetsieler Woche und der Stifter des Preises, David Fokke Folkerts, bedanken sich sehr herzlich bei allen teilnehmenden Künstlern für ihr Engagement!

In die Ausstellung und die Entscheidungsrunde der Jury gelangten 23 Künstler.

Die Mitglieder der Jury des Imke-Folkerts-Preises 2009, Frau Dr.Anette Kanzenbach (Ostfriesisches Landesmuseum Emden), Dr.Hans-Jürgen Wietoska (Ärztlicher Direktor des Klinikums Leer und Schirmherr der Greetsieler Woche 2009), Herr Prof. Peter W.Schaefer (Hochschule für Künste Bremen) und Dr. Lübbert R. Haneborger (Kunsthistoriker und Redakteur des Ostfriesland Magazins) haben sich bewusst für eine Teilung des Imke-Folkerts-Preises zur Würdigung der oft unterschätzten Grafik und für die Vergabe eines
zusätzlichen Nachwuchspreises entschieden.
Je 2000 Euro erhielten Eun Jung KIm aus Bremen und Rene Schoemakers aus Kiel. Der Nachwuchspreis in Höhe von 1000 Euro ging an Eduard Kasper aus Bremen.

Die Jury hat Ihre Entscheidung bei einer Führung durch die Ausstellung mit Erläuterungen und einer Diskussion der ausgestellten Werke des Imke-Folkerts-Preises verdeutlicht. Diese Führung findet jeweils am Mittwoch in der Ausstellungswoche statt.