Dr. Hermann Bentrup

„Bilder, die erzählen, berühren, lebendig machen, spiegeln, sind mein Anlass. Sie benötigen keine Erklärung.“

Der Weg zur Kunst

Der in den 60er Jahren in Oberhausen aufgewachsene und vom Ruhrgebiet geprägte „Individualist“, wie er sich selbst bezeichnet, begann seinen wissenschaftlichen Weg mit dem Studium zum Ingenieur. Seine Promotion über die Sanierung historischer Backsteinkirchen führte ihn zur Auseinandersetzung mit künstlerischen Themen.
Seit mindestens vierzig Jahren ist der Autodidakt auf der Suche nach berührenden, ergreifenden, aufregenden, überwältigenden Augenblicken und Ideen sowie dem Versuch, sie intuitiv, konzeptionell, allgemeingültig in Bilder, Objekte, Installationen zu fassen.
Hierbei handelt es sich um (halb)abstrakte Mischtechnikarbeiten mit Acryl, Gouache, Dispersionen, Tusche, Tinte, Lack. Gern arbeitet der Künstler mit wiederverwendetem Material wie Hartfaser, Sperrholz oder Holztafeln, die sich durch mehrfachen Farbauf- und -abtrag sowie durch die jeweils verbliebenen Fragmente sukzessiv im Laufe eines teilweise länger andauernden Entstehungsprozesses entwickeln.
Zur Greetsieler Woche präsentiert er seine geliebten Postkarten-Idyll-Landschaften -Miniaturlandschaften im Postkartenformat – die je nach Herkunft und Erwartung der Betrachter (überraschende) Interpretationen erlauben. Es werden Arbeiten, die den norddeutschen Raum betreffen, gezeigt.